Die Mutter aller Editorials: das «PRO»-Heftli.

Erinnern Sie sich: In jedem Schweizer Briefkasten lag es. Fast eine Million Auflage. PR von vorne bis hinten. Für politische Anliegen, Produkte, Unternehmen.

Direct Marketing in reinster Form.

Heute gibt jede Automarke ein eigenes Heftli heraus. Und alle möglichen Unternehmen und Verbände. Von Betty Bossi bis zum «Stern» – dem «Drogisten-Stern». 

 

Man nennt sie Kundenmagazine – oder Editorials.

Editorials sind meist ein einträgliches Geschäft – nicht zuletzt mit der Eitelkeit. Daran zu erkennen, dass Sie das Blatt bloss aufzuschlagen brauchen. Schon blickt Ihnen der CEO entgegen, frisch-fröhlich wie selten – umrahmt vom Text eines Ghostwriters, der vor Ihnen interessante Themen wie «Bei uns ist der Kunde König» ausbreitet.

Es gibt auch andere Editorials. Solche, die nicht nur Mehrwert predigen. Sondern einer sind. Weil sie zum Beispiel ein Fachthema behandeln – von Fachperson zu Fachperson. Einen Beitrag, den man in keinem Fachmagazin liest.

Es gibt auch Editorials, die nicht die obligaten 32 oder 48 Seiten umfassen. Sondern nur ganz wenige. Und die nicht 2 bis 3mal pro Jahr erscheinen. Sondern monatlich.

Und: Es gibt Editorials, die nicht viel mehr an externem Aufwand verursachen als die Layout- und Druckkosten. Weil Sie oder Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter essentiell daran mitschreiben.